Katharsis der Film

der Hintergrund des Filmes Katharsis

“Katharsis der Film” ist ein 89minütiger östereichischer Mysterythriller aus dem Jahr 2010. Regie führt Kawo Reland, “Katharsis der Film” ist sein erster Spielfilm. Erfahrungen als Regisseur sammelte er zuvor mit zahlreichen Kurzfilmen. Gedreht wurde in Wien und Berlin.
Entstanden ohne öffentliche Förderung hat “Katharsis der Film” seine Existenz zahlreichen Förderern und Sponsoren zu verdanken. Trotz des No-Budget-Konzepts konnte das außergewöhnliche Drehbuch eine Besetzung finden, die selten für solche Verhältnisse ist. Auch das persönliche Engagement dieses Ensembles, der Crew-Mitglieder und Besitzern und Anwohnern von Drehorten haben dafür gesorgt, dass “Katharsis der Film” überhaupt entstehen und fertig gestellt werden konnte.

Ein kompromissloser, verstörender Thriller

“Katharsis der Film” behandelt das Thema der Selbstbestimmung des modernen Menschen. Protagonist Paul Saibel (gespielt von Regisseur Kawo Reland) muss den richtigen Weg aus widerstreitenden Meinungen und Beeinflussungen finden, muss Entscheidungen treffen und Rätsel lösen. Wird er von seiner Frau Lisa (Celine Costa) betrogen? Was hat der Sprengstoffanschlag auf einen Fernsehsendemast zu bedeuten? Mysteriöse Ereignisse ranken sich auch um die geheimnisvolle Janette (Barbara Kaudelka), mit der Paul eine erotische Affäre beginnt, um seinen Bruder Sam (Tiberius Stanciu) und den Mordermittler Eric Scanetti (Rudy Ruggiero). Die Hauptfigur muss durch einen existenziellen, kathartischen Prozess gehen um Antworten zu finden.
Wie trifft der Mensch Entscheidungen? Inwiefern wird er dabei manipuliert? Dies sind die Fragen, die “Katharsis der Film” aufwirft.

Ein Film-Noir-Arthouse-Spielfilm im Stile David Lynchs

“Katharsis der Film” ist den Regisseuren Alexander Kluge und David Lynch gewidmet, der Film greift deren Regie-Stil auf. Alexander Kluge gilt als einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films, ein Filmstil der 1960er und 1970er Jahre, welcher sich primär mit Kritik an Gesellschaft und Politik beschäftigte. David Lynch kreierte zahlreiche populäre surrealistische Werke mit Film-Noir-Elemente.
Auch “Katharsis der Film” bietet ein düsteres Ambiente mit unkonventionellen Schnitttechniken und einer ähnlichen Ästhetik. Dies wird auch durch die Ausstattung, der Lichtgestaltung, der Kameraführung und der Filmmusik erreicht.
Erst spät lösen sich alle Handlungsstränge, effektvoll hält “Katharsis der Film” Rätsel bis zum fulminanten Finale des Films für den Zuschauer bereit.

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Kino – das simple Freizeitvergnügen

Es ist Wochenende, man weiß wieder einmal nicht, was man tun soll und entschließt sich dann, ganz spontan ins Kino zu gehen. Das bedeutet aber nicht, dass das Kino immer nur als Ersatz dafür herhalten muss, wenn sonst nichts los ist. Der Kinobesuch erfreut sich bei Groß und Klein, Jung und Alt – und zwar eben aus dem Grund, das für jeden etwas dabei ist. Topaktuelle Filme, ausreichend Platz und eine angenehme Atmosphäre sind das, wodurch sich das Kinoerlebnis besonders auszeichnet.
Wer ins Kino geht, kann mitreden und muss dafür auch kaum Geld ausgeben. Eine Kinobesuch lässt sich immer tätigen, denn Kinos sind in Deutschland weit verbreitet und in jeder Region mehrfach zu finden.

Das Filmerlebnis – Kino

Wer ins Kino gehen will, der denkt womöglich sofort an die riesige Leinwand, die Sitzreihen und das Popcorn. Das klingt alles nicht sonderlich spektakulär, warum erfreut sich das Kino dann aber doch solcher Beliebtheit? Weil das Einfache eben manchmal etwas ganz Besonderes ist. Das Phänomen, dass einem Filme im Kino meistens besser gefallen, als wenn man sie zu Hause vor dem Fernseher schaut ist nicht unerklärlich.
Die große Bildfläche kann viel mehr Einzelheiten zeigen, man erkennt Mimik und Gestik im großen Stil. Nebenbei sorgt die abgedunkelte Umgebung und die nur durch leise Geräusche wahrzunehmende Atmosphäre für eine fesselnde und emotionshaltige Stimmung. Kinofilme ziehen einen in den Bann, weil es eben nicht viel drum herum gibt, sodass man sich voll und ganz auf das konzentrieren kann, was sich gerade abspielt.

Die Entstehungsgeschichte des Kinos

Das Kino, das man heute kennt, war natürlich nicht schon immer so. Als erste Vorgänger des Kinos sind Panoptiken und Schaubuden auf Jahrmärkten bekannt. Die erste öffentliche Filmvorführung fand im Stil eines Unterhaltungstheaters 1894 in Manhatten statt. Theater und Opernhäuser spielten zudem auch eine wichtige Rolle bei der Enstehung des Kinos. Bis in die 1920er jahre entstanden in den Großstädten mehrere Kinopaläste, die das Gefühl von Theater nachempfinden und auf andere Art und Weise übermitteln wollten. Mit dem Fortschreiten des Fernsehens in den 1950er Jahren, etablierten sich dann auch sogenannte “Schachtelkinos”, doch erst in 80er Jahren wurde das Kino dann immer populärer.

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